Femern A/S hat vier große internationale Konsortien vorqualifiziert, die den Fehmarnbelt-Tunnels zwischen Dänemark und Deutschland mit fortschrittlicher Technologie und Elektronik ausstatten sollen. Die Konsortien bewerben sich für eine Aufgabe in Höhe von 5,5 Mrd. DKK.
Die umfangreichende Aufgabe stellt hohe Anforderungen an die Konsortien, teils innerhalb von Betriebssystemen und Software, teils im Zusammenhang mit der physischen Installationen im Tunnel. Die Steuerungssysteme und -software müssen in der Lage sein, die vielen elektrischen und mechanischen Installationen im Tunnel zu überwachen und zu steuern und einen effizienten Betrieb sowie eine effiziente Wartung sicherzustellen.
Internationale Konsortien
Vier Konsortien haben sich für den weiteren Verlauf für die Aufgabe qualifiziert:
- ABB-Saipem (Norwegen, Italien, Dänemark, Schweiz)
- Braveco (Schweden, Frankreich, Dänemark, Norwegen)
- Femern Technical Contractors (Österreich, Deutschland, Niederlande, Schweiz)
- SICE-Cobra (Spanien, USA, Schweden, Neuseeland, Australien)
Eine anspruchsvolle technologische Aufgabe
"Der Bau des Fehmarn-Tunnels ist in vollem Gange. Jetzt ist es an der Zeit, mit der Versorgung der umfassenden elektrischen und mechanischen Systeme im Tunnel selbst zu beginnen. Wir sind sehr zufrieden mit den Konsortien, die sich für die anspruchsvolle technologische Aufgabe zur Verfügung gestellt haben “, sagt Claus F. Baunkjær, CEO von Femern A/S.
Vorläufiges Angebot in diesem Jahr
Im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens wird Femern A/S Fokus auf die Fähigkeit der Bieter legen, sicherzustellen, dass der Femern-Tunnel mit umweltfreundlichen und klimafreundlichen Lösungen zukunftssicher ist.
Femern A/S erwartet vor Ende 2021 ein vorläufiges Angebot der Bieter und Mitte 2022 ein endgültiges Angebot. Die Auftragsvergabe erfolgt voraussichtlich im Herbst 2022 mit Beginn der Installationsarbeiten am Anfang 2023.