Die Fehmarnbelt-Querung verschafft Vordingborg eine strategisch vorteilhafte Position und bildet die Grundlage für mehr Wachstum und Entwicklung in der Region.
Dies geht aus einem umfassenden Konzeptpapier für einen zukünftigen 10-Jahres-Masterplan für die Gemeinde Vordingborg hervor, die der Unternehmensverband Vordingborg und die Gemeinde Vordingborg haben erstellen lassen.
Vordingborg ist strategisch gut platziert
Mit dem Bau des Fehmarnbelt-Tunnels wird ein direktes und zusammenhängendes Autobahnsystem von Oslo im Norden, Stockholm im Osten, über die Öresundregion nach Kopenhagen und weiter nach Norddeutschland geschaffen.
Im Konzeptpapier für den Gewerbe-Masterplan heißt es, dass die Kommune Vordingborg strategisch äußerst günstig gelegen ist. Die Gemeinde liegt in diesem Autobahnnetz zwischen den großen Metropolen und hat zwei wichtige Häfen, den nachhaltigen Wirtschaftshafen in Vordingborg und den Servicehafen für Offshore-Windkraftanlagen in Klintholm.
"Wir sind bereit für Entwicklungs- und Wachstumschancen sowohl für Unternehmen, die bereits in der Kommune Vordingborg ansässig sind, als auch für Unternehmen aus dem In- und Ausland, die einen Standort mit einfachem und kurzem Zugang zur Autobahn, zu modernen Handelshäfen und zum nord- und südeuropäischen Markt suchen", heißt es in dem Plan.
Wählte Vordingborg als Standort
Die strategische Lage Vordingborgs auf der Strecke zwischen Kopenhagen und Hamburg verschafft den hier ansässigen Unternehmen einen "Zeitvorteil".
Unternehmen haben hier maximal eine Stunde Fahrtzeit, unabhängig davon, ob sie Märkte im Norden, Süden oder Osten bedienen.
Genau vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen RelyOnNutec für den Standort Vordingborg entschieden, da man hier Aufgaben von drei Märkten bedienen kann: Die Bauarbeiten auf dem Fehmarnbelt, Dienstleistungen für Windkraftanlagen im Hafen von Klintholm und Aufgaben in Kopenhagen und in der übrigen Region Seeland, heißt es in dem Konzeptpapier.
RelyOn Nutec ist der weltweit führende Anbieter von Sicherheits- und Überlebenstraining für die Öl- und Gasindustrie, die maritime Offshore-Windindustrie und die Hochrisikobranche und verfügt über 34 Schulungszentren in 20 Ländern.
Neue Geschäftsräume
Vordingborg hat heute an der Ausfahrt 41 eine Gewerbefläche von 300.000 Quadratmetern erschlossen.
Davon wurde etwa ein Drittel an Unternehmen verkauft, die bereits tätig sind oder sich in der Gründung befinden. Darüber hinaus sollen 400.000 Quadratmeter im Zusammenhang mit dem bestehenden Areal erschlossen werden.
Der Unternehmensverband Vordingborg empfiehlt der Gemeinde Vordingborg, eine Ausnahmegenehmigung für die Erschließung eines neuen Gewerbegebiets an der Ausfahrt 39 zu beantragen.
Wenn die Ausnahmegenehmigung erteilt wird, kann die Erschließung früher beginnen und muss nicht warten, bis das Grundstück an der Ausfahrt 41 verkauft ist.
Weitere Informationen
Das Konzeptpapier des Gewerbe-Masterplans 2030 kann hier heruntergeladen werden (DK).