"Es ist erfreulich, dass sich bisher mehr als 100 dänische Unternehmen an den Arbeiten am Fehmarnbelt-Projekt beteiligt haben. Bis zur Fertigstellung des Tunnels im Jahr 2029 werden noch mehr dazukommen. Deshalb ist es für andere Unternehmen noch nicht zu spät, sich auf das Projekt vorzubereiten", sagt Stig Rømer Winther, Geschäftsführer von Femern Belt Development.
Femern Belt Development berät Unternehmen, die sich als Zulieferer für das Fehmarn-Projekt bewerben möchten.
"Außerdem möchte ich Unternehmer auf das Projekt "Femern Change Zealand" aufmerksam machen, das unter anderem Kenntnisse über die Anforderungen des Tunnelprojekts an Zulieferer und Subunternehmer vermittelt", sagt Stig Rømer Winther.
Bislang haben sich 51 Unternehmen aus der Region Seeland an dem Projekt beteiligt, und es ist noch offen für weitere Interessenten.
Das Projekt wird von Erhvervshus Sjælland in Zusammenarbeit mit Femern Belt Development, Business LF, Sorø Erhverv, Vordingborg Erhverv, Business Faxe, Connect Køge, Copenhagen Capacity, RUC und Zealand durchgeführt.
Gründliche Vorbereitungen
Laut Jens Ole Kaslund, dem technischen Direktor von Femern A/S, ist die Tatsache, dass sich bereits mehr als 100 dänische Unternehmen an dem Femern-Projekt beteiligt haben, darauf zurückzuführen, dass diese sich gut auf die Aufgabe vorbereitet haben.
"Ich sehe dies als Zeichen dafür, dass die dänischen Unternehmen sehr wettbewerbsfähig sind und dass insbesondere die lokalen Unternehmen auf die Möglichkeiten, die der Bau des Fehmarnbelt-Tunnels bietet, gut vorbereitet sind", sagt er.
Der Startschuss fiel im Jahr 2010
Die Vorbereitung der Unternehmen auf das Fehmarnbelt-Projekt wurde bereits 2010 mit der Initiative "Bereit für den Fehmarnbelt 2012" von Femern Belt Development vorangetrieben.
Später folgten die Projekte "Klar til nye muligheder" (Bereit für neue Chancen) und "Femern Vækst" (Wachstum Fehmarn), welches 2020 begannen und bis Mitte 2022 laufen wird, und jetzt „Femern Change Zealand“ (Fehmarn im Wandel Seeland).
Schwerpunkt der Projekte war und ist es, Mitarbeiter und Führungskräfte für die zukünftigen Aufgaben zu qualifizieren und die Unternehmen darauf vorzubereiten, sich in Kooperationen und Netzwerken zu engagieren, um ein größeres Volumen zu schaffen.
"Hunderte von Unternehmen haben sich an diesen Projekten beteiligt und davon profitiert, was sie zu wertvollen Subunternehmern für das größte Infrastrukturprojekt in der dänischen Geschichte macht. Die großen Baukonsortien sprechen den dänischen Unternehmen, die als Unterauftragnehmer gewonnen wurden, große Anerkennung aus, und dies ebnet den Weg für weitere gut vorbereitete Unternehmen in den kommenden Jahren an dem Projekt mitzuarbeiten", sagt Geschäftsführer Stig Rømer Winther, Femern Belt Development.