Das Fehmarnbelt-Projekt schafft neue Natur- und Strandgebiete an der Südküste Lollands. Luftaufnahme: Femern A/S
Lolland-Falster ist das Epizentrum des internationalen Küstentourismus im Osten Dänemarks, und die Fehmarnbelt-Querung hat das Potenzial, dem Tourismus weiteren Aufschwung für nachhaltiges Wachstum zu geben.
Deshalb hat die Gemeinde Lolland eine strategische Planung für unter anderem Tourismus und Infrastruktur an der Südküste Lollands in Angriff genommen.
Eine lebendige Gesellschaft und Unternehmensentwicklung
"Der Tourismus kann die Grundlage für eine lebendige lokale Gesellschaft und die Unternehmensentwicklung in unserem Gebiet bilden", sagt Bürgermeister Holger Schou Rasmussen, Gemeinde Lolland, und fährt fort:
"In der Gemeinde Lolland müssen wir bereit sein, die durch die Fehmarnbelt-Querung geschaffenen Möglichkeiten zu nutzen. Wenn der Tunnel 2029 fertig ist, werden unsere Besucher aus dem Süden den Fehmarnbelt in 10 Minuten überqueren können. Dann wird sich Lolland als eine natürliche Erweiterung der deutschen Ostseeküste anbieten, wo der Tourismus bereits floriert. Mit genügend Anstrengungen können geschäftstüchtige Menschen auf Lolland denselben Wind unter den Flügeln spüren, wie in der Tourismusbranche an der Westküste Jütlands."
Investitionen finden ihren Weg nach Lolland
Bürgermeister Holger Schou Rasmussen weist darauf hin, dass die Südküste vom Nakskov Fjord im Westen bis nach Hyllekrog im Osten viele Möglichkeiten bietet und dass derzeit mehr öffentliche und private Investitionen ihren Weg nach Lolland finden.
Dadurch werden u. a. die Infrastruktur, die Erfahrungen und die Unterbringungskapazitäten in der Region verbessert, aber einige Initiativen und Trends sind vielleicht wichtiger als andere.
Um eine zusammenhängende Entwicklung zu schaffen, hat die Gemeinde Lolland Anfang des Jahres eine Strategie mit besonderem Schwerpunkt auf der Strecke von Hummingen nach Rødbyhavn eingeführt.
Realdania und der dänische Küsten- und Naturtourismus finanzieren zusammen mit der Gemeinde die Ausarbeitung des Entwicklungsplans für das Gebiet.
Veranstaltung für alle Interessierten
Die Gemeinde Lolland arbeitet zusammen mit der Beratungsfirma BARK Rådgivning an der Erstellung des Entwicklungsplans für die Südküste Lollands.
Im Rahmen der Arbeiten findet am 23. November von 17-19 Uhr in Rødbyhavn Sportshal eine Veranstaltung statt, an der alle Interessierten teilnehmen, Fragen stellen und sich zu den Plänen äußern können.
Bürgermeister Holger Schou Rasmussen, der Geschäftsführer der Gemeinde, Thomas Knudsen, und die Geschäftsführerin von BARK Rådgivning, Sara Line Bohn, werden in der ersten halben Stunde der Veranstaltung die Ambitionen der Gemeinde und die Arbeit an einem umfassenden Entwicklungsplan für Lollands Südküste vorstellen.
Um 17.30 Uhr eröffnen Berater und Mitarbeiter der Gemeinde in der Halle Stände mit weiteren Informationen zu Plänen und Initiativen sowie der Möglichkeit, Anregungen zu geben und Fragen zum Entwicklungsplan, dem neuen Vorland, der Gebietserneuerung in Rødbyhavn, dem neuen Bahnhof in Holeby usw. zu stellen.