Die Pläne für das internationale Feriengebiet an Lollands Südküste rücken näher. Illustration: Gemeinde Lolland

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Die Pläne für den Gewerbepark Femern Port & Industrial Park und ein internationales Ferienparadies an der Südküste Lollands erhalten nun weitere frischen Rückenwind.
Die Gemeinde Lolland hat für jedes der beiden Projekte eine Förderung von 1 Mio. DKK für die Weiterentwicklung der Pläne bewilligt.

Femern Port & Industrial Park – Einzigartige Position in Nordeuropa
Der Femern Port & Industrial Park wurde vom Staat als sogenanntes „Roter-Teppich-Gebiet“ ausgewiesen.
Dies bedeutet besonders günstige Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von Unternehmen.

Mit der Millionenförderung wird es nun möglich, einen ganzheitlichen Masterplan für das Gebiet zu erarbeiten.
Dieser umfasst die Produktionshallen für das Femern-Projekt, den zugehörigen Hafen sowie angrenzende Landflächen.

Der Masterplan soll die Grundlage für die konkrete Planung bilden.
Dazu gehören Bebauungspläne, Straßenanbindung und Versorgung.

Mit dem Femern Port & Industrial Park entsteht die Perspektive für einen neuen dänischen Industriepark im Großmaßstab mit einer Fläche von 780 Hektar.
Das Gebiet erhält direkten Zugang zu einem Tiefwasserhafen sowie zu bestehenden Produktionsanlagen in der Tunnelelementfabrik.

Das Areal eignet sich besonders für grüne und schwere Industrie.
Dazu zählen die Offshore-Industrie, Beton- und Stahlelemente, Recycling sowie verteidigungsbezogene Produktion.
Die Kombination aus Anbindung an die E47, Zugang zu grüner Energie und der kurzen Entfernung nach Norddeutschland verleiht dem Gebiet eine einzigartige Position in Nordeuropa.
Dies kann den Weg für Tausende neue Arbeitsplätze ebnen.

Internationales Ferienparadies
Die Gemeinde Lolland sieht große Chancen in der Entwicklung der Südküste Lollands.
Dies gilt auch für die neu gewonnenen Flächen aus Aushubmaterial der Tunnelrinne der Festen Fehmarnbeltquerung.

Durch die Lage an der Ostsee und die Südausrichtung eröffnet sich die Perspektive für ein internationales Feriengebiet.
Geplant sind Hotels, Ferienanlagen, Sommerhäuser und Glamping-Angebote.

Der neue Strandbereich mit Sand aus dem Femern-Bauprojekt wird doppelt so groß wie der Amager Strandpark sein.
Nach den heutigen Plänen soll er einen Naturstrand, einen Aktivitätsstrand, eine Lagune und eine Dünenlandschaft umfassen.

Mit der Förderung durch 1 Mio. DKK beginnt nun auch die Klärung der künftigen Eigentumsübernahme der Landflächen durch die Gemeinde Lolland.
Gleichzeitig startet die konkrete Planung der internationalen Feriendestination.