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Das Fehmarnbelt-Projekt legt den Grundstein für eine gute Zukunft für Lolland-Falster. 

Das sagt Stig Rømer Winther, Geschäftsführer von Femern Belt Development, in einem Interview mit der Zeitung Lolland-Falsters Folketidende. 

"Im Moment kommen viele Unternehmen nach Lolland. Wir bekommen ständig Anrufe von dänischen und ausländischen Unternehmen, die wissen wollen, welche Spielregeln für das Projekt gelten, wie die Gemeinde agiert und wie die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften läuft", sagt Stig Rømer Winther, der die Unternehmen darauf hinweist, dass auch bei diesen Partnern gute Hilfe zu finden ist. 

Point of contact 

"Wir arbeiten als 'Point of Contact' und helfen den Unternehmen, schnell ein Netzwerk in der Region aufzubauen, wo lokale Kenntnisse sehr wichtig sind", sagt Stig Rømer Winther.  

Und wer das ganze Fehmarnbelt-Projekt angesichts des hohen Aktivitätsniveaus jetzt schon als Wilden Westen bezeichnet, wird sich bald wundern.  

In einem Jahr wird es zehnmal so viel Aktivität geben, prognostiziert Stig Rømer Winther. 

"Es gibt so viele Geschäftsmöglichkeiten, wenn man vor Ort ist und ein bisschen kreativ ist. Das Rennen ist noch lange nicht vorbei, es hat gerade erst begonnen", sagt er und deutet auf eine goldene Zukunft hin."  

"Wir haben wöchentlich Kontakt mit Investoren, die erwarten, dass Lolland-Falster in Zukunft ein Hotspot für Wachstum und Tourismus wird. Ich bin sicher, dass sich in zwei oder drei Jahren nur noch wir Einheimischen an die harten Zeiten auf Lolland-Falster erinnern werden", prophezeit Stig Rømer Winther. 

"Ein goldenes Ei auf einem Silbertablett" 

Darüber hinaus landete vor einigen Wochen das, was Stig Rømer Winther ein goldenes Ei auf einem Silbertablett nennt.  

"Ich glaube nicht, dass viele Menschen auf Lolland-Falster erkannt haben, welche positiven Auswirkungen eine dauerhafte Tunnelelementefabrik auf uns alle haben wird. Sie wird in den nächsten 15 Jahren mindestens 4.000-5.000 dauerhafte, hochspezialisierte Arbeitsplätze schaffen. Bei dem Film über Lolland-Falster werden mehr als Zuschauer sein, wir werden alle Schauspieler sein", sagt Stig Rømer Winther zu Folketidende.